Familien, Frauen und Kinder verteidigen und ihnen den nötigen Schutz vor Angriffen aus dem Ausland bieten – das ist das Ziel der bewaffneten Neutralität, wie sie die Eidgenossen nach der Niederlage bei Marignano 1515 beschlossen haben. Weiter vermittelt die Schweiz und stellt ihren Boden für Friedenskonferenzen zur Verfügung. Auf den Kriegsschauplätzen dieser Welt findet man keine Schweizer Soldaten, sondern Schweizer Helfer. Dieser vorbildliche Einsatz bringt der Schweiz immer wieder weltweit Sympathien ein. Die Neutralität ist alles andere als eine Igel-Politik; sie öffnet der Schweiz Türen auf der ganzen Welt und trägt der vereinigten Eidgenossenschaft früher wie heute grosse Achtung ein. Neutralität muss bewahrt werden und der Schutz durch die Schweizer Armee gewährleistet bleiben. Dieses Ziel verfolgt die SVP, trotz Initiativen wie die Armeewaffen Initiative.
Armeewaffen zu Hause seien kein Sicherheitsargument, sondern ein Sicherheitsrisiko und gehörten deshalb ins Zeughaus und nicht ins Schlafzimmer oder ein ungesichertes Kellerabteil, so die Argumentation der Befürworter der Armeewaffen Initiative. Ein neutrales und kleines Land wie die Schweiz muss schnell handeln können und Stärken zeigen. Die Schweizer Armee muss ihren Verteidigungsauftrag zwingend wahrnehmen können. Ein wesentlicher Bestandteil dieser bewaffneten Neutralität sind die Schweizer Armee Waffen, die wehrpflichtige Soldaten zu Hause aufbewahren. Im Falle einer Mobilmachung wird mit dieser Massnahme Zeit gewonnen. Allezeit bereit um Schweizer Werte verteidigen zu können.